Cluster2018-03-15T10:51:40+00:00

Project Description

Brandenburger und Berlin-Brandenburger Cluster
Print Friendly, PDF & Email

Brandenburg konzentriert sich in der Wirtschaftsförderung auf 5 länderübergreifende Cluster mit Berlin und 3 Brandenburger Ländercluster. Die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Cluster bieten den Unternehmen Unterstützung bei branchenspezifischen Fragestellungen, Kooperation und Vernetzung in der Branche und über die Branchengrenzen hinweg. Die Digitalisierung gewinnt in der Arbeit der Cluster zunehmend an Bedeutung. Mit ihren Angeboten unterstützen die Cluster daher die Unternehmen auf dem Weg zur Digitalisierung.

Cluster Energietechnik

Mit mehr als 6.000 Unternehmen und über 56.000 Beschäftigten im Cluster Energietechnik Berlin-Brandenburg steckt die Hauptstadtregion voller Energie. Die Akteure im Cluster Energietechnik werden vom Clustermanagement, das federführend bei der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) und Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH (BPWT) liegt, aktiv vernetzt und bei der Initiierung von Projekten bereits in der Frühphase unterstützt. Maßgeblich hierfür sind die mit den Akteuren abgestimmten Handlungsstrategien (Masterplan, Innovationsstrategien etc.) in den relevanten Innovationsfeldern.

Neben der Nutzung zeitgemäßer Wirtschaftsförderungsinstrumente, wie bspw. Innovationsmanagement, Technologietransfer sowie Kompetenz- und Standortmarketing unterstützt das Clustermanagement die Akteure auch durch gezielte Informationen, wie beispielsweise anhand von Studien, Branchenübersichten, eine Webplattform sowie die Teilnahme an Messe- und Ausstellungsauftritten.

Zu den weiteren Schwerpunkten der Clusterarbeit gehören die Identifizierung und Erschließung von Synergien zwischen den Clustern, der Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die Unterstützung zu Themen der Internationalisierung, Regionalisierung und der Fachkräftesicherung.

  • Power2 Heat
  • Sektorenkopplung für die Mobilität: Power2X, Power2Fuels, Vehicle2grid
  • Lastmanagement
  • Energieeffizienz in industriellen Prozessen 4.0
  • Smart Home Solutions
  • Sektorenkopplung zur Netzstabilisierung und Gesamtsystemeffizienzerhöhung durch Speicher
  • Wärmespeicher als Zwischenspeicher zur Flexibilisierung von Kraftwerken
  • Innovative Materialien für die Energieversorgung
  • Digitale Sicherheit / Resilienzerhöhung der Energienetze
  • Vernetzung mit Akteuren aus Forschung, Wissenschaft und Unternehmerschaft der Energiewirtschaft
  • Unterstützung bei der branchenorientierten Initiierung von Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene
  • Identifizierung regionaler Innovationspotenziale in ausgewiesenen Themenfeldern der Energiewirtschaft

Jürgen Vogler, Clustermanager
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 425
E-Mail: juergen.vogler@wfbb.de

Web:
www.energietechnik-bb.de

Cluster Ernährungswirtschaft

Das Cluster Ernährungswirtschaft bildet die Plattform für alle Akteure der Ernährungswirtschaft in der Hauptstadtregion. Es verbindet die gesamte Wertschöpfungskette – „vom Feld bis zum Teller“ – mit den branchennahen Wirtschaftszweigen und dem wissenschaftlichen Potenzial der Region.

Im Cluster Ernährungswirtschaft sind Wirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaftsförderung, Kammern, Verbände und Politik eng vernetzt. Zu Cluster zählen insgesamt rund 3.400 Unternehmen mit 57.400 Beschäftigten entlang der Wertschöpfungskette von der Landwirtschaft über die Nahrungsmittelverarbeitung bis zum Handel.
Die Hauptstadtregion verzeichnet im ernährungsrelevanten Bereich eine einzigartige Dichte wissenschaftlicher Einrichtungen. Sieben Universitäten und viele außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bieten gute Ansätze für Kooperationen. An der Nahtstelle Agrarwissenschaften, Lebensmitteltechnologie und Bio- und Lebenswissenschaften finden sich traditionsstarke Forschungsgemeinschaften und neue strategische Partnerschaften.
Das Clustermanagement Ernährungswirtschaft versteht sich als Impulsgeber, Initiator und Moderator zugleich. Alles entscheidend ist, die Zusammenarbeit aller Clusteraktiven zu fördern und nachhaltig zu etablieren. Dies geschieht über die Herstellung von Transparenz, die Kontaktanbahnung und die Initiierung kleiner sowie großer Projekte zwischen Unternehmen oder Wissenschaft und Unternehmen. Von besonderem Interesse sind Kooperationen mit Akteuren anderer lebensmittelrelevanter Cluster. So besteht im Cluster eine enge Kooperation zwischen dem Marketingverband der Ernährungswirtschaft pro agro und dem IT-Verband SIBB.

  • Marketingfaktor Regionalimage
  • Entwicklung regionaler Wertschöpfungsketten
  • Technische Innovationen vom Feld zum Feld, unter anderem Online-Tools, IT-Lösungen zur Rückverfolgbarkeit in Lebensmittelketten, Landwirtschaft 4.0
  • Gesundheit und Ernährung
  • Entwicklung von Plattformen zum Aufbau von konkreten Projektansätzen, in Abstimmung mit den Managements korrespondierender Cluster
  • Kontaktvermittlung zu relevanten Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Dr. Detmar Leitow, Clustermanager
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 227
E-Mail: detmar.leitow@wfbb.de

Web:
www.ernaehrungswirtschaft-brandenburg.de

Cluster Gesundheitswirtschaft

Das Cluster Gesundheitswirtschaft unterstützt als Teil der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg den weiteren Ausbau der Region Berlin-Brandenburg als einen der international führenden Standorte in den Life Sciences und der Gesundheitswirtschaft. Eine der Stärken der Region liegt in der einzigartigen Konzentration und Vernetzung von Wissenschaft, Klinik und Wirtschaft. Insbesondere zahlreiche Netzwerke aus den Bereichen Biotechnologie und Medizintechnik bilden eine hervorragende Infrastruktur für die Überführung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in innovative Produkte der Gesundheitswirtschaft. Das Clustermanagement unterstützt bei der Vernetzung und der Entwicklung von Kooperationspartnern auf regionaler, nationaler und unternationaler Ebene.
Zum Cluster Gesundheitswirtschaft zählen ca. 21.000 Unternehmen der Gesundheitswirtschaft, davon ca. 30 Pharmaunternehmen mit rund 10.000 Beschäftigten, etwa 300 Medizintechnikunternehmen mit mehr als 12.600 Beschäftigten sowie etwa 240 Biotech-Unternehmen mit rund 5.000 Beschäftigten. Die Region Berlin-Brandenburg hat über 130 Kliniken mit mehr als 35.000 Betten sowie über 70 Reha-Einrichtungen, mehr als 800 Pflegeheime und mehr als 1.200 Pflegedienste. Die dichte Forschungslandschaft spiegelt sich in 24 Berliner und 7 Brandenburger Hochschulen mit über 200 gesundheitsbezogenen Studiengängen sowie zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen wieder. Insgesamt erwirtschaften ca. 360.000 Beschäftige einen Umsatz von ca. 23 Mrd. Euro im Bereich Gesundheitswirtschaft.

  • Biotechnologie / Pharma
  • Medizintechnik
  • Neue Versorgungsformen und Rehabilitation
  • Gesundheitsförderung, Prävention
  • Gesundheitstourismus
  • eHealth / Digital Health / Telemedizin
  • Big Data
  • Alternde Gesellschaft
  • Internationalisierung
  • Fachkräftebedarf
  • Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der digitalen Wirtschaft
  • Entwicklung von F&E Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu Themen der Digitalisierung; Technologietransfer
  • Unterstützung bei Ansiedlung und Bestandsentwicklung

Florian Schlehofer, stv. Clustermanager
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 253
E-Mail: florian.schlehofer@wfbb.de

Web:
www.healthcapital.de

Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft

Die Digitale Wirtschaft ist der Schwerpunkt des Clusters IKT, Medien und Kreativwirtschaft Berlin-Brandenburg. Im Rahmen der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg unterstützt das Clustermanagement die Akteure, die Hauptstadtregion in ihrer Bedeutung als Treiber der Digitalisierung, als führender Standort für Informations- und Kommunikationstechnologie, Medien- und Designwirtschaft zu stärken.
Schon heute ist Berlin-Brandenburg als Innovationsmotor gut aufgestellt und findet mit einzigartiger Expertise und Kompetenz auch international Beachtung – sowohl auf der Ebene von Startups und IT- und Internetwirtschaft, als auch auf der Ebene von Wissenschaft und Forschung. Beispielsweise stehen das Deutsche Internet Institut, das Hasso-Plattner-Institut, das Einstein Center Digital Future oder das Fraunhofer Leistungszentren „Digitale Vernetzung“ genauso für Exzellenz wie erfolgreiche Bewerbungen aus Berlin und Brandenburg als Digital Hubs, als Mittelstand 4.0 Kompetenzzentren und Agentur sowie im Rahmen der Förderinitiative „Innovative Hochschule“.
Digitalisierung ist der Innovationstreiber der Hauptstadtregion schlechthin, gerade in einem interdisziplinären, branchen- und strukturübergreifenden Sinn. Als Startup-Cluster mit hoher Gründungsrate, denn die Mehrzahl der Startups zählen zur Digitalen Wirtschaft und insbesondere Startups sind Treiber des Strukturwandels, werden viele Cross-Cluster-Brücken und Innovationspools, auch in Verbindung mit modernem Innovationsmanagement, bspw. durch Open Innovation, Hubs, Labs, Accelerators und Inkubatoren, gebildet. Zum Cluster mit seinen überdurchschnittlichen Wachstumsraten bei Umsatz und Beschäftigung zählen über 45.000 Unternehmen mit einem Umsatz von fast 30 Mrd. EUR.

  • Digitale Wirtschaft/Wirtschaft 4.0
  • Digital Engineering, Virtual Industry
  • Data-Management (Big Data, Smart Data, Geo Data)
  • Internet der Dinge und Dienste, Cloud-Computing, Sensorik und Sensortechnik
  • Geo-IT, Lokalisierung und Navigation
  • Smart City & Smart Region
  • Industrie 4.0, Arbeit 4.0
  • Digitale Vernetzung, Plattform-Ökonomie
  • IT-Sicherheit
  • Digital Media, Visualisierung
  • Virtual und Augmented Reality
  • Games, VFX und interaktive Medien
  • Design & Usability
  • Cross-Cluster
  • Startups
  • Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der Digitalen Wirtschaft
  • Entwicklung von F&E Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu Themen der Digitalisierung
  • Technologietransfer
  • Unterstützung bei Ansiedlung und Bestandsentwicklung

Till Meyer, Clustermanager
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 269
E-Mail: till.meyer@wfbb.de

Web:
Cluster IKT, Medien und Kreativwirtschaft

Cluster Kunststoffe und Chemie

Das Cluster Kunststoffe und Chemie Brandenburg wird aufgrund der regionalen Innovationsstrategie des Landes Brandenburgs „innoBBplus“ seit 2011 vom Land Brandenburg unterstützt. Seit 2014 verfügt das Cluster über einen Masterplan. Die Statistik 2014 (auf der Basis der brandenburgspezifischen Clusterabgrenzung) weist für das Cluster 620 Unternehmen und 12.900 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte aus. Der Anteil der Beschäftigten der brandenburgischen Kunststoff- und Chemie-Industrie an der Gesamtbeschäftigtenzahl der gewerblichen Wirtschaft des Landes beträgt rund 12 Prozent.

Die Unternehmensstruktur der Chemie- und Kunststoffindustrie in Brandenburg wird durch 106 Betriebe mit 20 oder mehr Beschäftigten gebildet, von denen 33 auf die Chemieindustrie entfallen. Die durchschnittliche Größe der Betriebe liegt somit bei der Chemieindustrie bei 136 Mitarbeitern pro Betrieb, im Segment Gummi-und Kunststoffwaren es 94 Mitarbeiter. Der überwiegende Anteil der Unternehmen sind KMU.

In der digitalen Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinweg steckt ein großes Innovationspotenzial für die chemische und Kunststoffverarbeitende Industrie in Brandenburg. Neue Geschäftsmodelle werden entstehen und eine nachhaltige Steigerung der Produktivität wird helfen, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Darin liegen große Chancen für die Branche. Die Digitalisierung der Wirtschaftsprozesse stellt aber auch zunehmend neue Anforderungen an die Mitarbeiter (Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung). Neben fundierten Fachkenntnissen und beruflichem Erfahrungswissen werden zunehmend vernetztes Denken, interdisziplinäre Kompetenzen und virtuelle Zusammenarbeit immer wichtiger.

Das Cluster gibt den Unternehmen Unterstützung bei der Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung in Wirtschaft und Arbeitswelt.

  • Vernetzte Produktion
  • Prozessüberwachung / Produktionsoptimierung
  • Additive Fertigung
  • Datensicherheit
  • Fachkräftesicherung, -aus- und -weiterbildung
  • Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen
  • Entwicklung von Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zur Themenstellungen der Digitalisierung

Kerstin Dohrmann, Clustermanagerin
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 225
E-Mail: kerstin.dohrmann@wfbb.de

Web:
www.kunstoffe-chemie-brandenburg.de

Cluster Metall

Für die weitere positive Entwicklung der Metallindustrie als Rückgrat der Brandenburger Wirtschaftsstruktur engagieren sich im Cluster Metall 2.400 Unternehmen mit 38.300 Beschäftigten sowie Netzwerke, Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen, wirtschaftsfördernde Einrichtungen und Akteure aus Politik und Verwaltung.

Die Schwerpunkte der Clusteraktivitäten liegen in der Erschließung neuer Synergien zwischen den Clusterakteuren, im Wissens-, Erfahrungs- und Technologietransfer, in einer verstärkten Außendarstellung der Potenziale sowie in der Internationalisierung. Für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit der vornehmlich kleinen und mittleren Brandenburger Metall-Unternehmen sind weitere Vernetzungen innerhalb der Metallbranche sowie die Nutzung des Know-how der Wissenschaft und wirtschaftsfördernder Institutionen unabdingbar. Entsprechende Formate werden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit bestehenden Initiativen und Strukturen entwickelt.

Dabei werden neue Themen aus Bereichen wie Digitalisierung, Leichtbau, Produktions- und Automatisierungstechnik und Ressourceneffizienz als Entwicklungstreiber aufgegriffen.

  • Das Handlungsfeld „Innovationswerkstatt“ befasst sich sowohl mit material- und fertigungsorientierten Themenstellungen als auch mit neuen Leistungen und Lösungskonzepten, Fragestellungen von Effizienz und Nachhaltigkeit sowie mit neuen Anwendungsfeldern für Lösungen aus Metall.
  • Das Handlungsfeld „Kooperationsnetzwerk“ ist ausgerichtet auf Aspekte der Sichtbarkeit der Akteure, des Selbstverständnisses „Metall in Brandenburg“ sowie auf Aspekte des Austauschs von Informationen, Wissen und guten Beispielen. Das Ziel ist das Auffüllen von Lücken in der Wertschöpfungs- und Entwicklungsprozesskette.
  • Das Handlungsfeld „Fachkräftematrix“ umfasst Aus und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften sowie deren Halten, Gewinnen und Rückgewinnen.
  • Vernetzung mit Digitalisierungs-Experten aus Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Netzwerken
  • Vernetzung  mit  Digitalisierungs-Themen in anderen Branchen-Clustern
  • Initiierung bzw. Begleitung von regionalen, nationalen und internationalen Kooperationsprojekten zu Digitalisierungs-Themen

Dr. Ulla Große, Clustermanagerin
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 224
E-Mail: ulla.grosse@wfbb.de

Web:
www.metall-brandenburg.de

Cluster Optik und Photonik

Lichtbasierte Technologien sind der treibende Motor für interdisziplinäre Anwendungen sowie innovative Produkte und Dienstleistungen. Zu den wichtigsten Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts gehören die Optischen Technologien und Mikrosystemtechnik. Auf europäischer Ebene zählen sie zu den sogenannten „Key Enabling Technologies (KET)“ und besitzen eine Hebelwirkung auf Innovationen und Wertschöpfungsketten. Um der enormen Bedeutung Rechnung zu tragen, wurden die Teilbranchen der Optik und Photonik von Berlin und Brandenburg zu einem gemeinsamen Cluster mit den sechs Handlungsfeldern Lichttechnik, Lasertechnik, Optische Analytik, Photonik für Kommunikation und Sensorik, Biomedizinische Optik und Augenoptik sowie Mikrosystemtechnik zusammengeführt.

Der Bereich der Optischen Technologien blickt auf eine über 200-jährige Tradition in Berlin und Brandenburg zurück und stellt noch heute einen bedeutenden Wirtschaftszweig der Hauptstadtregion dar. Die Produktpalette reicht von der klassischen Optik, der Massenproduktion von Lichtquellen, Leuchten, LEDs und von LASER bis hin zu anspruchsvoller Messtechnik. Im Vergleich dazu ist die Mikrosystemtechnik ein noch sehr junger Wirtschaftszweig, der sich mit innovativen, kleinen, leistungsfähigen und kostengünstigen Produkten den Anforderungen des globalen Wettbewerbs stellt. Aktuell umfasst das Cluster rund 1.500 Unternehmen mit über 17.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Innerhalb des Clusters wird ein Umsatz von rund 2 Mrd. Euro erwirtschaftet.

Der innovative Kern des Clusters wird durch die hohe Anzahl hochspezialisierter, kleiner und mittlerer Unternehmen mit breitgefächerten Wissen geprägt. Viele der kleinen und mittleren Unternehmen repräsentieren ein breites Spektrum unterschiedlicher Teildisziplinen der Photonik und sind in ihren spezifischen Segmenten Weltmarktführer. Hinzu kommt die wissenschaftliche Exzellenz der Forschungsinstitute und Hochschulen, die zu den weltweit Führenden in ihren Disziplinen zählen.

Die Ballung an Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Hauptstadtregion ist in Deutschland und Europa einzigartig und ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit. Der wechselseitige Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist die treibende Kraft in Berlin und Brandenburg für Innovationen auf dem Gebiet der lichtbasierten Produkte und zukunftsweisenden Technologien.

Die Akteure des Clusters Optik und Photonik leisten mit ihrem Wissen auf den Gebieten der Nano- und Siliziumphotonik einen erheblichen Beitrag zu neuen technologischen Innovationen im Bereich der Digitalisierung. Über optische Sender- und Empfängerchips werden 50% der weltweiten Internetdaten aus der Hauptstadtregion übertragen. Auch ultraflache Bildschirme, Head-up Displays im Automobil und die Datenbrille lassen sich nur durch miniaturisierte optoelektronische Bauteile wie LEDs oder Laserdioden realisieren.

  • Photonische Sensorik und photonische Messtechnik (Sensorik 4.0)
  • Digitale Prozesskontrolle und Prozessanalytik
  • Optische Netzwerktechnik
  • Mikrosystemtechnik für smart mobility
  • Home Automation, Smart Home
  • Smart Lighting
  • Siliziumbasiere Hochfrequenz- und photonische Technologien
  • Halbleiter-Komponenten für mobile Kommunikation
  • Quantentechnologie für abhörsichere Datenübertragung und hochpräzise Messgeräte
  • Laserbasierte additive Fertigungsverfahren
  • Big Data (Dateninterpretation gigantischer Mengen an Messwerten)
  • Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der digitalen Wirtschaft
  • Entwicklung von Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zur Themenstellungen der Digitalisierung

Dr. Anne Techen, stv. Clustermanager
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 424
E-Mail: anne.techen@wfbb.de

Web:
www.optik-bb.de

Cluster Tourismus

Das Clustermanagement Tourismus, angesiedelt bei der TMB Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH, als Teil der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg hat in den vergangenen Jahren hunderten Akteuren geholfen, die richtigen Kontakte zur richtigen Zeit zu finden, unabhängig davon, ob sie auf der Suche nach Wertschöpfungspartnerschaften, Wissenschaftskontakten, internationalen Kontakten oder Förderung waren. Dabei unterstützt es besonders die Zusammenarbeit mit anderen Clustern in Berlin und Brandenburg.

Zum Cluster Tourismus gehören rund 10.000 Unternehmen mit 60.000 Beschäftigten, dazu zahlreiche Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Netzwerke, Branchenverbände, Kammern, Institutionen des Landes, regionale Tourismusverbände und lokale Tourismusvereine. Als übergeordnete Strategie wurde 2015/2016 eine neue Landestourismuskonzeption des Landes Brandenburg in einem breiten Beteiligungsprozess entwickelt, die gleichzeitig als Masterplan des Cluster Tourismus wirkt. Innerhalb des Masterplans ist die Digitalisierung der brandenburgischen Tourismuswirtschaft als eines der sechs wesentlichen Handlungsfelder für die Weiterentwicklung des Clusters festgelegt.

  • Digitalisierung und/oder Automatisierung von Geschäftsabläufen, z.B. Check-In/Check-Out, Hygienedokumentation, Bestellsysteme in der Hotellerie/Gastronomie, Personalmanagement, Bezahlsysteme, Buchhaltung, Room-Services, Intranets, House-Keeping)
  • Aufbau und Einrichtung eigener Datenmanagementsysteme für Marktforschung und Kundenverhaltensanalysen
  • Intelligente Gebäudesteuerung (z.B. durch Sensor-, Appsteuerung)
  • Technisch vernetzte, personalisierbare Innenräume (Smart Environments), z.B. Hotelzimmer
  • Nutzung von Big Data zur personalisierten und/oder automatisierten Kundenansprache
  • Erfolgsmessungsysteme digitaler Kommunikation anhand von KPIs
  • Anwendung zentraler Datenmanagementsysteme im Land Brandenburg (DAMAS, Event-Datenbank)
  • Augmented und Virtual Reality
  • Digitale, z.T. automatisierte Assistenzsystemen und künstlicher Intelligenz wie Chat-Bots, sprachgesteuerte Anwendungen
  • Outdoor- und Indoor-Navigationslösungen
  • Digitalisierung der touristischen Touchpoints
  • Location Based Services
  • Digitale B2B-Vernetzung, Co-Working, Co-Creation
  • Sales: Multi-Channel-Management (Bewertungs- und Buchungsportale) und Integration in Geschäftsabläufe
  • Marketing und Kommunikation: Social Media, Websites, Blogs
  • Vernetzung Wissenschaft und Wirtschaft
  • Unterstützung von Innovationsprozessen
  • Entwicklung von Kooperationsprojekten zu Themenstellungen der Digitalisierung
  • Wissenstransfer durch Veranstaltungen und Vernetzungsarbeit
  • Umsetzungsmanagement der Landestourismuskonzeption (Handlungsfeld 4: Digitalisierung & Kommunikation)

Dr. Andreas Zimmer, Leiter Clustermanagement Tourismus
Am Neuen Markt 1, 14467 Potsdam

Tel.: 0331/298 735 70
E-Mail: andreas.zimmer@reiseland-brandenburg.de

Web:
www.tourismuscluster-brandenburg.de

Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik

Das Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik als Teil der gemeinsamen Innovationsstrategie der Länder Berlin und Brandenburg unterstützt Wirtschaft und Wissenschaft, Antworten für die Mobilität von morgen zu finden. In erster Linie bedeutet dies, technologische Potenziale in Projekte zu überführen und daraus Wertschöpfung für die Region zu erzielen. Im Mittelpunkt stehen dabei integrierte Ansätze, die auf der engen Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen über klassische Branchengrenzen hinweg basieren. Das bei Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie und Wirtschaftsförderung Brandenburg angesiedelte Clustermanagement unterstützt bei der Vernetzung und der Entwicklung von Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene.

Zum Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik in Berlin und Brandenburg zählen mehr als 17.000 Unternehmen mit etwa 201.000 Beschäftigten in den industriell geprägten Handlungsfeldern Automotive, Luft- und Raumfahrt, Schienenverkehrstechnik sowie in den querschnittlichen Bereichen Logistik und Verkehrstelematik. Ein besonderes Merkmal des Clusters ist die intermodale Aufstellung mit einem ausgewogenen Stärkenverhältnis der Verkehrsträger und Branchen. Dies gilt sowohl für das Verkehrsgeschehen in der Region selbst – Berlin als „Hauptstadt der Intermodalität“ – als auch für die Wissenschaft und Unternehmen. Sie sind wesentliches Fundament für verkehrstechnische Kompetenz in der Region – in der gesamten Bandbreite von der Fahrzeugtechnik über die Logistik bis hin zur sozialwissenschaftlichen Mobilitätsforschung.

  • Telematik
  • Neue Dienstleistungen und Geschäftsmodelle der Mobilität
  • Vernetzte Fahrzeugkommunikation
  • Car-Sharing
  • Intelligente Transportsysteme und -dienstleistungen
  • Automatisiertes Fahren
  • Erhebung und Vermittlung von Echtzeitinformationen für ÖPNV
  • Condition-based Maintenance
  • Big Data
  • Navigation
  • Fachkräftesicherung, -aus- und -weiterbildung
  • Vernetzung mit Forschungseinrichtungen und Unternehmen der digitalen Wirtschaft
  • Entwicklung von Kooperationsprojekten auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene zur Themenstellungen der Digitalisierung

Michaela Holz, stv. Clustermanager
Babelsberger Straße 21, 14473 Potsdam

Tel.: 0331/730 61 243
E-Mail: michaela.holz@wfbb.de

Web:
www.mobilitaet-bb.de

Zurück zur Übersicht